Summer of Love
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Special

Indische Wurzeln und Authentizität am Summer of Love

Das Summer of Love unterscheidet sich von vielen Yogafestivals durch seine tiefe indische Verwurzelung, mit indischen LehrerInnen wie Punu Wasu und Amit Sharma, hinduistischen Ritualen wie der vedischen Feuerzeremonie Havan und Puja, Mantra Chant und Kirtan Gesang sowie Philosophie Workshops, unter anderem mit dem anerkannten Bhagavad Gita Übersetzer Guido von Arx.
Musiker mit Tanpura beim Summer of Love Yogafestival

Warum Authentizität dem Festival wichtig ist

Viele Yogafestivals stellen vor allem die körperliche, sportliche Seite von Yoga in den Vordergrund. Das Summer of Love legt bewusst zusätzlich Wert auf die spirituellen und kulturellen Wurzeln des Yoga, mit echten indischen Lehrpersonen und traditionellen Ritualen, die über reine Körperarbeit hinausgehen.

Indische Lehrpersonen am Festival

Mehrere LehrerInnen bringen ihre indische Herkunft und Ausbildung direkt ins Programm ein. Amit Sharma aus Indien unterrichtet vedischen Gesang, Gana K C aus Indien Ashtanga Yoga, Shashin aus Indien Hatha Yoga, und Punu Wasu aus Bali bringt Kirtan, Meditation und Sound Healing mit ein.

Havan, die vedische Feuerzeremonie

Havan ist eine traditionelle vedische Feuerzeremonie, bei der Gebete, Mantras und Opfergaben rund um ein rituelles Feuer dargebracht werden. Sie gilt in der vedischen Tradition als Weg, Reinigung und positive Energie in eine Gemeinschaft zu bringen.

Puja Rituale

Puja bezeichnet hinduistische Verehrungsrituale, bei denen mit Gesten, Gesang, Licht und Opfergaben eine bewusste, respektvolle Verbindung zum Göttlichen oder zu einer bestimmten Qualität wie Dankbarkeit oder Klarheit hergestellt wird. Weitere Rituale und Specials wie Cacao Zeremonien, Eisbaden oder Handpan Workshops findest Du auf der eigenen Seite dazu.

Ritual mit Glocke und Licht beim Summer of Love Yogafestival

Mantra Chant und Kirtan

Mantra Chant ist das rhythmische, oft meditative Wiederholen heiliger Silben oder Sätze. Kirtan ist die gemeinschaftliche, meist musikalisch begleitete Form davon, bei der eine Vorsängerin oder ein Vorsänger vorgibt und die Gruppe im Wechsel antwortet. Am Summer of Love werden beide Formen unter anderem von Amit Sharma und Punu Wasu angeleitet.

Pranayama und Mudras

Pranayama sind gezielte Atemtechniken zur Beruhigung oder Aktivierung des Nervensystems, ein zentraler Bestandteil der meisten am Festival unterrichteten Yogastile. Mudras sind bestimmte Hand oder Körperhaltungen, denen in der yogischen Tradition eine lenkende Wirkung auf die eigene Energie zugeschrieben wird.

Philosophie Vorträge mit Guido von Arx

Neben der praktischen Seite bietet das Summer of Love auch Raum für yogische Philosophie. Guido von Arx, der die Bhagavad Gita neu übersetzt, kommentiert und illustriert herausgegeben hat und seit Jahrzehnten mit indischer Kultur und Philosophie vertraut ist, unterrichtet am Festival dazu passende Vorträge und Workshops. Ein bestehendes Interview mit ihm zum Thema Bhagavad Gita und Yoga findest Du auf stress-auszeit.ch. Eindrücke von vergangenen Vorträgen und Workshops zeigt der Bilder Rückblick zum letzten Festival.

Eine bewusste Ergänzung, kein Widerspruch

Diese spirituelle und kulturelle Tiefe steht nicht im Gegensatz zu den körperlich orientierten Yogastilen wie Vinyasa oder Ashtanga, sondern ergänzt sie. Wer am Summer of Love teilnimmt, kann beides frei kombinieren, von schweisstreibenden Klassen bis zu ruhigen Ritualen und Philosophie Vorträgen.

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Häufige Fragen zu den indischen Wurzeln des Festivals

Muss ich Hindu sein oder eine bestimmte Weltanschauung teilen, um teilzunehmen?
Nein, alle Rituale stehen offen für jede Person, unabhängig von Religion oder Weltanschauung, entscheidend ist die Offenheit, sich darauf einzulassen.
Was unterscheidet das Summer of Love von eher sportlich ausgerichteten Yogafestivals?
Neben den klassischen Yoga Klassen legt das Summer of Love bewusst zusätzlich Wert auf indische Lehrpersonen, vedische Rituale und Philosophie, statt sich nur auf die körperliche Praxis zu beschränken.
Wer ist Guido von Arx?
Guido von Arx ist ein anerkannter Übersetzer der Bhagavad Gita und langjähriger Kenner indischer Kultur und Philosophie, er unterrichtet am Summer of Love entsprechende Vorträge und Workshops.
Porträt von Stefan Geisse, Gründer und Organisator des Summer of Love Yogafestivals

Über den Autor

Stefan Geisse ist Gründer und Organisator des Yogafestivals Summer of Love. Durch Yoga hat er selbst zurück zu seinem Lebenssinn gefunden, Meditation, Pranayama und Dankbarkeit helfen ihm, auch mitten in der Vorbereitung und Durchführung des Festivals in seiner Mitte zu bleiben und dieses Event jedes Jahr mit Freude und Leidenschaft auf die Beine zu stellen. Neben dem Festival veranstaltet er regelmässig Achtsamkeitsauszeiten in Engelberg sowie weitere Yoga Retreats, mehr dazu auf stress-auszeit.ch. Hauptberuflich arbeitet er als Mentor für Führungskräfte und Männer in Krisen in Zürich und Bern, mehr über ihn und sein Mentoring Angebot auf stefangeisse.com.

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